neurofeedback-wien.at Uta D. Fischer - Dipl. Neurofeedbacktrainerin & Ergotherapeutin
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R.H.W. 030419 / Aktualisiert am 15.05.2019

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Wie funktioniert Neurofeedback?
Wenn Nervenzellen aktiv sind, produzieren sie Ströme im Millivoltbereich in unterschiedlichen Frequenzen  und in unterschiedlicher Intensität, abhängig davon, was für eine Aktivität gefordert wird.   Über die Elektroden (zwecks besserer Leitung befindet sich zwischen Haut und Elektrode eine Elektrodenpaste) gelangen die elektrischen Signale in den Encoder, der das Gesamtsignal in seine einzelnen Frequenzanteile zerlegt. Die Veränderung der Intensität der einzelnen Frequenzanteile kann man dann am Brainmirror beobachten.   Zum Neurofeedback gehören Programme, die dem Gehirn gezielt Rückmeldung geben. Bei Neuroptimal  ist die Rückmeldung in erster Linie akustisch und erfolgt in Form kurzer Unterbrechungen von Musik aller Art - oder Meeresrauschen.Das Ohr leitet das Feedback an das Gehirn. Das Gehirn lernt sehr schnell den Zusammenhang zwischen diesen akustischen Rückmeldung und seiner eigenen Aktivität und beginnt diese Aktivität zu verändern.
FAQs - Häufig gestellte Fragen Warum muß ich bei diesem "Training" nichts tun? Ich dachte, ich lerne mein Gehirn willentlich zu beeinflussen?   Es gibt verschiedene Neurofeedbacktechniken. Die meisten Neurofeedbackansätze erfordern die aktive Mitarbeit und bieten unterschiedliche visuelle, akustische Zugänge an, um den Klienten zu ermöglichen bzw. zu motivieren bewusst, bestimmte Frequenzen Normen anzupassen bzw. zu trainieren, Frequenzen in ein bestimmtes Verhältnis zueinander zu bringen. Voraussetzung dafür ist ein Befund, um festzustellen, in welchen Bereichen des Gehirns Abweichungen in bestimmten Frequenzbereichen vorliegen. Das Training mit Neuroptimal von Val Brown  reguliert die Spannungsveränderungen der Aktivität der gesamten linken und rechten Hirnhälften im aktuellen Moment. Es arbeitet unabhängig von Diagnosen und Normwerten. Mit der neuesten Version von Neuroptimal  sind die meisten Unterbrechungen der Musik nur 4ms lang und liegen daher unter der Schwelle der bewußten Wahrnehmung (erst bei einer Dauer von 8ms werden die Unterbrechungen gehört). Durch die automatische Steuerung der Unterbrechungen der Musik bekommt das Gehirn während jeder Minute dutzende von Rückmeldungen über seine Aktivität über den gesamten Frequenzbereich von 0-64Hz. Das macht das Neurofeedback sehr präzise einerseits und mühelos andererseits.   Die Elektroden sind ausschließlich dazu da, die Hirnströme im Bereich von millionstel Volt abzuleiten. Das Gehirn wird ausschließlich über akustische Rückmeldungen beeinflusst.   Wieso kann eine Unterbrechung von Musik, die ich nicht einmal bewusst wahrnehme, meine Gehirnfunktionen verbessern? Jedes Gehirn ist - unter anderem - damit beschäftigt, im großen Datenstrom von Informationen Veränderungen zu registrieren. Jede Veränderung wird mit einem Orientierungsresponse beantwortet. Beim Neurofeedback mit Neuroptimal wird dieser Response durch die kurze Unterbrechung von Musik ausgelöst. Dieser Orientierungsresponse unterbricht für einen Moment die eingefahrenen Feuermuster der Synapsen im Gehirn. Durch die vielen Wiederholungen beginnt sich das Gehirn auf Dauer zu verändern. Es reduziert ein Überschießen an Spannungsveränderungen (zu viel Flexibilität)  aber reduziert aber auch zu stark eingefahrene Feuermuster und verbessert die Resilienz. Indem das Gehirn wieder optimal auf Information reagieren kann, verringern sich Symptome, die als belastend erlebt wurden. Wie funktioniert Neurofeedback mit Cygnet? Bei Cygnet  nach der Othmer-Methode  wird das EEG ähnlich wie bei Neuroptimal durch Inhibts reguliert. Zusätzlich bekommt das Gehirn eine Rückmeldung über seine sehr, sehr langsamen Rhythmen (weit unter einer Schwingung pro Minute). Im Rahmen des Trainings wird herausgefunden, welcher Bereich dieser langsamen Veränderungen dem Gehirn ermöglicht, besonders gut Information zu verarbeiten (zu hohe Erregung in der Gehirnrinde ist genauso wenig hilfreich, wie eine zu geringe Erregung). Unmittelbare Reaktionen während des Anpassens der Trainingsfrequenz gehören hier zum Therapiealltag. Bei Cygnet   erfolgt das Feedback nicht nur akkustisch sondern auch über Animationen und Vibration. Auch hier muß das Geschehen am Bildschirm nicht aktiv beeinflusst werden, das Gehirn bekommt lediglich Information, um sich selbst besser zu regulieren. Wie schnell werde ich die Wirkung merken bzw. woran werde ich merken, daß das Neurofeedback wirkt?   Deutliche Wirkungen treten ca. aber der 6. oder 7. Sitzung auf. Um den zu Beginn recht subtilen Veränderungen auf die Spur zu kommen, ist es günstig, sich zu fragen, ob etwas anders ist, als man es gewohnt ist. Im Lauf der Zeit kristallisiert sich dann deutlicher heraus, was sich alles verändert. Klienten erzählen von mehr innerer Ruhe, Gelassenheit, Wohlbefinden, einer klaren Wahrnehmung bzw.  auch einem körperlichen Entspannung, die bereits während des Trainings, unmittelbar danach, oder auch mit Verzögerung auftreten kann. Das Träumen kann stärker werden, die Schlafqualität kann zunehmen, die Stimmung und die Energie können sich verbessern. Verbesserungen treten nicht immer in dem Bereich zuerst ein, der das Hauptanliegen war. Jedes Gehirn geht seinen eigenen Weg bei der Reorganisation.    Wie viele Trainingseinheiten sind erforderlich?   Um stabile Veränderungen zu erzielen, sind im Normalfall 20 - 30 Sitzungen erforderlich.
Beim  Fortgeschrittenenkurs in Berg  am Starnbergersee mit Siegfried Othmer 18.-20.3.2019
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Wie funktioniert Neurofeedback? Wenn Nervenzellen aktiv sind, produzieren sie Ströme im Millivoltbereich in unterschiedlichen Frequenzen  und in unterschiedlicher Intensität, abhängig davon, was für eine Aktivität gefordert wird. Über die Elektroden (zwecks besserer Leitung befindet sich zwischen Haut und Elektrode eine Elektrodenpaste) gelangen die elektrischen Signale in den Encoder, der das Gesamtsignal in seine einzelnen Frequenzanteile zerlegt. Die Veränderung der Intensität der einzelnen Frequenzanteile kann man dann am Brainmirror beobachten.   Zum Neurofeedback gehören Programme, die dem Gehirn gezielt Rückmeldung geben. Bei Neuroptimal ist die Rückmeldung in erster Linie akustisch und erfolgt in Form kurzer Unterbrechungen von Musik aller Art - oder Meeresrauschen.Das Ohr leitet das Feedback an das Gehirn. Das Gehirn lernt sehr schnell den Zusammenhang zwischen diesen akustischen Rückmeldung und seiner eigenen Aktivität und beginnt diese Aktivität zu verändern. FAQs - Häufig gestellte Fragen   Warum muß ich bei diesem "Training" nichts tun? Ich dachte, ich lerne mein Gehirn willentlich zu beeinflussen?   Es gibt verschiedene Neurofeedbacktechniken. Die meisten Neurofeedbackansätze erfordern die aktive Mitarbeit und bieten unterschiedliche visuelle, akustische Zugänge an, um den Klienten zu ermöglichen bzw. zu motivieren bewusst, bestimmte Frequenzen Normen anzupassen bzw. zu trainieren, Frequenzen in ein bestimmtes Verhältnis zueinander zu bringen. Voraussetzung dafür ist ein Befund, um festzustellen, in welchen Bereichen des Gehirns Abweichungen in bestimmten Frequenzbereichen vorliegen. Das Training mit Neuroptimal von Val Brown reguliert die Spannungsveränderungen der Aktivität der gesamten linken und rechten Hirnhälften im aktuellen Moment. Es arbeitet unabhängig von Diagnosen und Normwerten. Mit der neuesten Version von Neuroptimal sind die meisten Unterbrechungen der Musik nur 4ms lang und liegen daher unter der Schwelle der bewußten Wahrnehmung (erst bei einer Dauer von 8ms werden die Unterbrechungen gehört). Durch die automatische Steuerung der Unterbrechungen der Musik bekommt das Gehirn während jeder Minute dutzende von Rückmeldungen über seine Aktivität über den gesamten Frequenzbereich von 0-64Hz. Das macht das Neurofeedback sehr präzise einerseits und mühelos andererseits.   Die Elektroden sind ausschließlich dazu da, die Hirnströme im Bereich von millionstel Volt abzuleiten. Das Gehirn wird ausschließlich über akustische Rückmeldungen beeinflusst.   Wieso kann eine Unterbrechung von Musik, die ich nicht einmal bewusst wahrnehme, meine Gehirnfunktionen verbessern? Jedes Gehirn ist - unter anderem - damit beschäftigt, im großen Datenstrom von Informationen Veränderungen zu registrieren. Jede Veränderung wird mit einem Orientierungsresponse beantwortet. Beim Neurofeedback mit Neuroptimal wird dieser Response durch die kurze Unterbrechung von Musik ausgelöst. Dieser Orientierungsresponse unterbricht für einen Moment die eingefahrenen Feuermuster der Synapsen im Gehirn. Durch die vielen Wiederholungen beginnt sich das Gehirn auf Dauer zu verändern. Es reduziert ein Überschießen an Spannungsveränderungen (zu viel Flexibilität)  aber reduziert aber auch zu stark eingefahrene Feuermuster und verbessert die Resilienz. Indem das Gehirn wieder optimal auf Information reagieren kann, verringern sich Symptome, die als belastend erlebt wurden.   Wie funktioniert Neurofeedback mit Cygnet? Bei Cygnet nach der Othmer-Methode wird das EEG ähnlich wie bei Neuroptimal durch Inhibts reguliert. Zusätzlich bekommt das Gehirn eine Rückmeldung über seine sehr, sehr langsamen Rhythmen (weit unter einer Schwingung pro Minute). Im Rahmen des Trainings wird herausgefunden, welcher Bereich dieser langsamen Veränderungen dem Gehirn ermöglicht, besonders gut Information zu verarbeiten (zu hohe Erregung in der Gehirnrinde ist genauso wenig hilfreich, wie ein zu geringe Erregung). Unmittelbare Reaktionen während des Anpassens der Trainingsfrequenz gehören hier zum Therapiealltag. Bei Cygnet erfolgt das Feedback nicht nur akkustisch sondern auch über Animationen und Vibration.Auch hier muß das Geschehen am Bildschirm nicht aktiv beeinflusst werden, das Gehirn bekommt lediglich Information, um sich selbst besser zu regulieren.   Wie schnell werde ich die Wirkung merken bzw. woran werde ich merken, daß das Neurofeedback wirkt?   Deutliche Wirkungen treten ca. aber der 6. oder 7. Sitzung auf. Um den zu Beginn recht subtilen Veränderungen auf die Spur zu kommen, ist es günstig, sich zu fragen, ob etwas anders ist, als man es gewohnt ist. Im Lauf der Zeit kristallisiert sich dann deutlicher heraus, was sich alles verändert. Klienten erzählen von mehr innerer Ruhe, Gelassenheit, Wohlbefinden, einer klaren Wahrnehmung bzw.  auch einem körperlichen Entspannung, die bereits während des Trainings, unmittelbar danach, oder auch mit Verzögerung auftreten kann. Das Träumen kann stärker werden, die Schlafqualität kann zunehmen, die Stimmung und die Energie können sich verbessern. Verbesserungen treten nicht immer in dem Bereich zuerst ein, der das Hauptanliegen war. Jedes Gehirn geht seinen eigenen Weg bei der Reorganisation.    Wie viele Trainingseinheiten sind erforderlich?   Um stabile Veränderungen zu erzielen, sind im Normalfall 20 - 30 Sitzungen erforderlich.